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Qualitätsvolle und charakteristische Stadträume
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Wohninseln erhalten, Kiez

Auch in München gibt es, wie in Berlin, den Kiez, das Viertel, dem sich Menschen zugehörig fühlen, dank eigener Prägung, dank Plätzen, die Zusammengehörigkeit schaffen, dank Grünflächen und aufgrund einer guten Versorgung. Viele dieser Räume sind gewachsen und können nicht auf dem Reißbrett ohne weiteres neu geschaffen werden, sie leben davon, dass Zuzügler auf bestehende und gewachsene Strukturen treffen. Bei aller Notwendigkeit, neuen Wohnraum schaffen zu müssen, sollten, auch im Sinne eines friedvollen und dem Menschen gemäßen Zusammenlebens möglichst viele dieser Wohninseln mit ihrem typischen Gepräge erhalten bleiben, dazu zähle ich z.B. die alten Kutscherhäuschen in Untergiesing, ebenso wie die letzten Refugien für bildende Künstler in alten Fabriken etc. Hier lebt die Stadt. Gerade im Bereich der Kunst braucht München diesen Raum dringend, um lebendig zu bleiben oder gar erst zu werden! Leider ist München nur bezogen auf die hochklassige konsumptive Kunst als Kulturstadt bekannt. Räume für Kreativität und Lebendigkeit sind hingegen kaum vorhanden. Auch das macht jedoch die Attraktivität einer Stadt aus, siehe Berlin, Barcelona, Paris.....

Schlagworte: Kultur, Kunst, Städtebau, Identität
27 Teilnehmer/innen unterstützen den Vorschlag
3 Teilnehmer/innen sind neutral
4 Teilnehmer/innen lehnen den Vorschlag ab

Erklärung: Die Bewertung dient der Ermittlung der besten 10 Ideen. Weitere Infos dazu in den „Häufigen Fragen“.

Kommentar Nr. 1

Ja Herrschaftszeiten - München ist keine Berliner Vorstadt!

1

Werter "Münchenfreund",

ein echter München-Freund würde ein Münchner Stadtviertel nicht als "Kiez" bezeichnen.
Und hochgradig absurd wird es in dem Text dann noch, wenn die Stadtviertel solcherart idyllisiert werden: ". . . sie leben davon, dass Zuzügler auf bestehende und gewachsene Strukturen treffen." => So ein Krampf, echt wahr.

Für diese zusammengeschriebene Zuzügler-Prosa gebe ich von Herzen eine Minus-Wertung ab.

H. G. Schön

Kommentar Nr. 2

Ja Herrschaftszeiten-keine Berliner Vorstadt- Antwort!

2

Liebe/lieber H. G. Schön! Na, da bin ich wohl auf eine echte Münchner Urseele gestoßen! Tut mir Leid, ich hatte kein anderes Wort für ein gewachsenes Viertel mit Zusammengehörigkeitsgefühl als "Kiez", vielleicht kennen Sie eines, dann bennen Sie das hier gerne neu! Ich bin übrigens kein Berliner, falls Sie das daraus schließen! Aber darum geht es ja auch nicht, sondern um die Gestaltung unserer Stadt! Für meine Wortwahl dürfen sie mir gerne ein Minus geben, aber mich interessiert an dieser Stelle ganz sachlich, was Sie zum Thema zu sagen haben! Begrüßen Sie vielleicht den erwähnten Abriss der alten Häuser und Gebäude, den bedingungslosen Wandel zur Modernität, manchmal mit einem seelenlosen Gesicht, oder können Sie sich doch auch für den Erhalt manch alter Strukturen erwärmen? Ich meine, es gibt prägende Viertel, die einem Ensembleschutz unterliegen sollten! Der Satz mit den Zuzüglern ist zugegebenermaßen unglücklich geschrieben, will nur heißen, diese kommen unabwendbar und drängen auch in die alten Viertel. Das ist im Sinne eines friedvollen und guten sozialen Miteinanders gut und besser als der Bau manches Neubauviertels mit seinem Hang zur Ghettobildung oder zur Anonymität. Dennoch, müssen dafür z.B. die alten Gebäude allesamt weichen? Ich meine, wir brauchen diese, weil sie einer Stadt Charakter geben und Teil ihres Gesichtes sind. Das nur neue, "geschleckte" München würde Ihnen wohl sicher auch nicht behagen! Ich freue mich über einen sachlichen Kommentar von Ihnen!

Kommentar Nr. 3

Nun wird es vielleicht doch noch interessant, . . .

3

. . . wenn wir beide hier im Kommentar-Feld ein MitDenken-Ping-Pong aufspielen können:

A) Die Leiste rechts oben mit der Vorschläge-Wertung ist hier sehr nützlich mit einer Änderungs-Funktion versehen. Daher ein herzliches Dankeschön an die Plattform-Gestalter von "Zebralog GmbH & Co KG".

B) Mit meiner neuen Plus-Wertung für "Wohninseln erhalten" lade ich Sie (also den Herrn Münchenfreund) und natürlich auch alle anderen München-Freundinnen und -Freunde dazu ein, sich stadtpolitisch aktiv einzumischen. Das Mitmachen beim MitDenken-Projekt hier ist schon mal nicht verkehrt, aber es lässt sich natürlich alles noch steigern.

C) Sie, also alle hier mitlesenden Menschen, könnten demnächst einmal bei unserem Münchner Netzwerk RECHT AUF STADT vorbeischauen ( http://rechtaufstadtmuc.wordpress.com/ ) und falls Sie in der Au wohnen und schon bemerkt haben, was auf dem Nockherberg und drumherum noch alles umgebaut und vielleicht auch stadtgestalterisch aufgehübscht werden soll - jetzt wäre der passende Moment gekommen, um aufzustehen und auch die Münchner Stadtverwaltung zu fragen: "Wie geht das jetzt weiter?"

Kommentar Nr. 4

1 + 1 = Zwilling

4

Um mögliche Irritationen zu klären: Herbert Gerhard Schön = Hege Wiedebusch
http://www.klimaherbst.de/stadtverbesserer-10-hege-wiedebusch/

Kommentar Nr. 5

Ping-Pong retour

5

Es freut mich, dass wir auf diese Weise doch noch zusammenzukommen und am gleichen Strang zu ziehen scheinen! Gerne sehe ich mir mal die von Ihnen vorgeschlagene homepage an!

Mit herzlichem Gruß,

"Münchenfreund"

Kommentar Nr. 6

10000000 x JA.....

6

...von Herzen an den Münchenfreund! Danke!