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Die Bewertung ist abgeschlossen. Die am besten bewerteten Ideen finden Sie unter "Beste Ideen"
Qualitätsvolle und charakteristische Stadträume
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Wohnbau

mehr genossenschaftliches Wohnen, Abkehr von geldgierigen Immobilienheien und Investoren. Entgegenwirken gegen die derzeit übliche monotone Bebauung (siehe Messe Riem, HLP, ...) Kampf gegen den pseudotoskanischen Stil.

Aufteilung von Bauflächen in kleinere Parzellen, die vielfältig aber doch aufeinander abgestimmt durch mehrere Bauträger beplant und bebaut werden.

Schlagworte: Wohnen
70 Teilnehmer/innen unterstützen den Vorschlag
5 Teilnehmer/innen sind neutral
13 Teilnehmer/innen lehnen den Vorschlag ab

Erklärung: Die Bewertung dient der Ermittlung der besten 10 Ideen. Weitere Infos dazu in den „Häufigen Fragen“.

Kommentar Nr. 11

Antwort der Verwaltung

11

Sehr geehrter thalkirchner,

die Landeshauptstadt München nutzt bei der Vermarktung der stadteigenen Wohnungsbauflächen in den neuen Siedlungsgebieten die Möglichkeiten, um über Architektenwettbewerbe und Gestaltungsleitfäden städtebauliche Qualitäten zu sichern. Grundsätzlich werden diese Instrumente auch bei der Überplanung privater Grundstücksflächen mit den Eigentümern bzw. Projektentwicklern vereinbart.

Eine möglichst kleinteilige Vergabe von städtischen Bauflächen wird regelmäßig geprüft. Insbesondere Genossenschaften und Baugemeinschaften entwickeln in der Regel Vorhaben mit 20 bis 40 Wohnungen. Für Bauträger müssen aber aus wirtschaftlichen Gründen die Parzellen größer gebildet werden. Dabei spielen auch technischen Rahmenbedingungen, wie etwa die Erschließung der Baugrundstücke oder die Realisierung erforderlicher Tiefgaragen ein Rolle.

Zum genossenschaftlichen Wohnen könnte Sie vielleicht auch unsere Antwort zum Beitrag "Wohnungbaugenossenschaften" interessieren:
http://muenchen-mitdenken.de/vorschlag/wohnungsbaugenossenschaft

Mit freundlichen Grüßen,
Referat für Stadtplanung und Bauordnung, Hauptabteilung "Stadtsanierung und Wohnungsbau"

Kommentar Nr. 1

Ideen ausformulieren

1
Hinweis der Moderation

Lieber Gast,

vielen Dank für Ihre Anregungen. Bitte formulieren Sie Ihre Stichpunkte doch aus, so dass auch andere Dialog-Teilnehmer diese Ideen verstehen können. Vermeiden Sie wertende und verallgemeinernde Aussagen wie "geldgierige Immobilienhaie" und stellen Sie konkrete und konstruktive Vorschläge in den Vordergrund.

Beste Grüße
Carmen Brückner (Moderation)

Kommentar Nr. 2

Wohnbau

2

Ich unterstütze mehr genossenschaftliches Wohnen.

Kommentar Nr. 3

Genossenschaften, überschaubare Anlagen

3

Das genossenschaftliche Bauen muss deutlich gestärkt werden. Es schafft erschwinglichen Wohnraum, schützt vor Kündigungen und erhöht die Identifikation mit dem eigenen Wohnumfeld. Vorbild sind hier die relativ jungen Wohngenossenschaften wie z.B. die Wogeno. Hier sollte die Stadt alle Möglichkeiten ausschöpfen, Grundstücke bevorzugt an solche Projekte zu vergeben.

Die Größen der Wohnanlagen müssen bei allen Typen (Eigentum, Genossenschaft, Miete) in überschaubarem Rahmen gehalten werden. Das verringert die Anonymität und den Vandalismus. Wer fühlt sich schon für den Nachbarn oder das Gemeinschaftseigentum in einer 100-Wohneinheiten-Anlage verantwortlich? Und wie sieht das bei 10 Wohneinheiten aus?

Kommentar Nr. 4

Dominanz der Bauträger

4

Der Beitrag von Thalkirchner ist leider etwas unsachlich formuliert, aber im Kern unterstütze ich sein Anliegen. Die Bildung kleinerer Parzellen wäre in der Tat ein sehr wirksames Mittel, ein angenehmes Wohnumfeld zu schaffen. Mit der Durchmischung erhöht sich auch die Chance, daß gelegentlich auch mal ein attraktiveres Haus entsteht.
Außerdem sollte die Stadt die Bauträger sehr viel konsequenter zu Architektenwettbewerben verpflichten - und zwar bitte mit unabhängiger Jury!
Viel zu oft folgt die Stadt den Wünschen der Investoren.
Man gewinnt den Eindruck, es wird an konkreten Stadtentwicklungsplanungen im Rathaus gespart. Stattdessen wird nur noch das projektbezogene Baurecht auf der Grundlage von Investorenplanungen geschaffen. Und bürgernahe Chatforen wie dieses hier sind zwar gut gemeint, sie ersetzen aber nicht eine qualifizierte und vorausschauende Stadtplanung, die die Interessen der Stadt und nicht gewinnorientierte Einzelinteressen verfolgt.

Kommentar Nr. 6

Ist das die Perspektive, die München bieten will?

6

Wie schade, dass in München zunehmend schwächere Gesellschaftgruppen auf der Strecke bleiben, im Gegenzug aber Gentrifizierung und Luxussanierung / Luxuswohnungsbau betrieben wird. Traurig aber wahr!

Ich wünsche mir, dass die PERSPEKTIVE schwerpunktmäßg auf benachteiligte Gruppen ausgerichtet wird; ein Link aus der SZ vom 01.05.2012:

http://www.sueddeutsche.de/muenchen/wohnen-in-muenchen-zu-arm-fuer-eine-...

Kommentar Nr. 7

Tristesse durch Bauträger

7

Bedauerlicherweise mangelt es mir an entsprechender Phantasie, um mir pseudotoskanische Hochhäuser vorzustellen noch sind mir welche bekannt, aber das wäre vielleicht zumindest eine durchaus lebenswerte Alternative zu traurig-tristen Neubaugebieten wie Friedenheimer Brücke/Wilhelm-Hale-Str, Hackerbrücke bis Donnersberger Brücke/Arnulfstr, Ackermannstr., Welfenstraße, Hirschgarten und Parkstadt Schwabing, Wohntürme Siemensallee, Heckenstallerstr., Maria-Einsiedel-Str., Roecklplatz/geplanter Rodenstock-Garten. Auch das zukünftige Paulaner-Gelände wird mit größter Wahrscheinlichkeit katastrophal aussehen und sich in keinster Weise sensibel in die Umgebung einfügen sondern als kantiger und gigantischer Fremdkörper protzen.

Generell bin ich aber einer ähnlichen Meinung wie thalkirchner.
Ich möchte jedoch zu bedenken geben, daß alleine die Durchmischung verschiedener Häuser oder Parzellenbildung noch lange kein optisch erträgliches und mit Freude lange anzusehendes Wohngebiet in Aussicht stellt!
Die Durchmischung der verschiedenen Stile auf der Theresienhöhe/Altes Messegelände hat nur ein völlig stilloses und unansehnliches Chaos von nichtssagenden 08/15-Bauten geboren, bei dem sich einem unweigerlich der Vergleich mit billigstem Sozialbau aufdrängt.

Der "Bauwurm" hat leider den Finger in die Stadt-Wunde gelegt.
Wo ist die unabhängige Jury, wo das durchmischte Gremium - und wo sind die Architekten mit tatsächlichem Gefühl für die Umgebung, Klasse und zeitlosem Stil???

Kommentar Nr. 8

Demokratie im Wohnungsbau für alle Bauträger und Baugruppen

8

Frühzeitige Partizipation der künftigen Bewohner/innen ist in Neubaugebieten zu fordern.
Dies gilt für Wohneigentum, Genossenschftswohnung und vor allem im Mietwohnungsbau.
Sie ist Grundlage für lebendige Baustrukturen und ein gutnachbarschaftliches Gemeinwesen.

Kommentar Nr. 9

Wohnbau

9

bezahlbare Wohnungen sind sehr wichtig und eine schöne lebensbejahende Architektur
in der sich Menschen zu Hause fühlen.
Die Phantasie ist gefragt und die kostet nicht viel.
Langweilige Bauten gibt es genug in München.

Kommentar Nr. 10

immobilienheinze

10

naja. grundsätzlich ein bedenkenswertes thema, aber dieser vorschlag ist kaum so formuliert, daß er zur problemlösung beitragen könnte. daher: abgelehnt.