Logo Landeshauptstadt München

test

Wie stehen Sie zu diesem Vorschlag?

Die Bewertung ist abgeschlossen. Die am besten bewerteten Ideen finden Sie unter "Beste Ideen"
Qualitätsvolle und charakteristische Stadträume
9 89

Umsetzung klimaverträglicher Verkehrskonzepte vor weiterer Stadtverdichtung

Gemäß Perspektive München ist die Grundvoraussetzung für die geplante Siedlungsverdichtung, dass diese nur bei entsprechender Kapazität und Attraktivität des ÖPNV stadtverträglich verwirklicht werden kann.
Dies ist ein begrüßenswertes Ziel und sollte umgehend in die Tat umgesetzt werden. Tatsache ist jedoch, dass verdichtet wird, ohne dieses Ziel ernsthaft zu verfolgen. Z.B. wird für das -dezentral in Insellage- befindliche Paul-Gerhardt-Gebiet nun kein S-Bahn Anschluss geplant, es wird keine direkte Verbindung zur neugebauten Nordumgehung für notwendig gehalten, obwohl dies jahrelang als "muss" propagiert wurde. Die umliegende Wohndichte liegt überwiegend bei einer GFZ von 0,6 und max. bei 1.1, die Neuplanung erreicht eine GFZ bis 1,6. und damit mehr als am Pasinger BHF selbst. Der geplante Anschluss des neuen Siedlungsquartiers mit lärmintensiven Bussen erfüllt sicherlich nicht die genannten Ziele. Radwege und Stege über die Bahn sind ja noch nicht mal im Bereich von Arnulfpark und Co. umgesetzt und werden auch hier auf sich warten lassen.
Vorschlag: Zuerst ist der ÖPNV attraktiv auszubauen und zu vernetzen, die Kapazität zu erhöhen, die versprochenen Radwege und- Stege sind anzulegen, dann erst kann über eine weitere Verdichtung nachgedacht werden. Die zunehmende Verdichtung darf nicht dazu führen bestehende Anwohner mit Lärm und Abgasen zu belasten, und deren Umfeld unattraktiver zu machen. Es gibt in München sicher weitere Bereiche für die diese Reihenfolge gelten soll

Schlagworte: Klimawandel, Mobilität, ÖPNV, S-Bahn, Verdichtung, Verkehr, Lärm, Mobilität
81 Teilnehmer/innen unterstützen den Vorschlag
1 Teilnehmer/innen sind neutral
7 Teilnehmer/innen lehnen den Vorschlag ab

Erklärung: Die Bewertung dient der Ermittlung der besten 10 Ideen. Weitere Infos dazu in den „Häufigen Fragen“.

Kommentar Nr. 9

Antwort der Verwaltung

9

Sehr geehrter Visionist,

die Stadt München strebt selbstverständlich eine Umsetzung der in der "Perspektive München" enthaltenen Zielsetzungen an, insbesondere auch was eine möglichst attraktive ÖPNV-Erschließung geplanter Siedlungs­verdichts- und Neubaugebiete angeht.

Konkret ist zu dem beispielhaft aufgeführten städtebaulichen Entwicklungsgebiet Paul-Gerhardt-Allee auf den Auftrag der Vollversammlung des Stadtrates vom 27.07.2011 hinzu­weisen, wonach das Referat für Stadtplanung und Bauordnung in Zusammenarbeit mit den SWM / MVG mbH die Anbin­dung des Gebietes mit dem ÖPNV, insbesondere mit der Straßenbahn bzw. mit der U-Bahn überprüfen soll (vgl. Beschlussziffern 5d und 5e, die unter folgendem Link abgerufen werden können: http://riswebp001.srv.ha3.dir.muenchen.de/RII/index.jsp?url=%27RII%2Fris... ).

Das Referat für Stadtplanung und Bauordnung bereitet derzeit im Benehmen mit der SWM/MVG mbH und dem Baurefe­rat die Vergabe einer entsprechenden Verkehrsuntersuchung vor. Dabei ist vorgesehen, auch den vom Bezirksausschuss des 21. Stadtbezirks Pasing – Obermenzing eingebrachten Vor­schlag einer Verlängerung der Straßenbahn von der Amalienburgstraße aus (sog. „Schlösser­tram“) mit einzubeziehen, nachdem hierdurch auch eine ÖPNV-Erschließung des Entwicklungsgebietes Paul-Gerhardt-Allee denkbar erscheint.

Mit freundlichen Grüßen,
Verkehrsabteilung im Referat für Stadtplanung und Bauordnung

Kommentar Nr. 1

Weitere Ideen über die Schlagwortwolke

1

Liebe Teilnehmende,

weitere Ideen zum Bewerten, Kommentieren und Diskutieren, finden Sie über die Schlagwortwolke.

Zum Beispiel ÖPNV: http://muenchen-mitdenken.de/diskussion?schlagwort=%C3%96PNV

oder Verdichtung: http://muenchen-mitdenken.de/diskussion?schlagwort=Verdichtung

Weiterhin viel Spaß und beste Grüße,
Katja Kockel (Moderation)

Kommentar Nr. 2

Warten auf Godot - Anbindung PGA an Landsberger Str.

2

Sie sprechen uns aus der Seele!
Die Anwohner warten seit Jahrzehnten auf die versprochene Tunnellösung. Diese kommt nun nicht mehr, nicht einmal die Option will der Stadtrat offen halten!
Dafür entsteht ein überdimensioniertes Wohngebiet für VIERTAUSENDFÜNFHUNDERT (4.500!) Menschen zuzügl. 1.400 Arbeitsplätzen! Wahrscheinlich eines der größten Bauprojekte in der Stadt. Und alles ohne direkte Anbindung an das S- oder U-Bahn-Netz, oder an eine Hauptstraße.
Der Zugang zu dieser "Mega-Insel" soll über die bestehenden, bereits jetzt stark belasteten Wohnstraßen abgewickelt werden. Was denkt sich die Stadt dabei?
Es gibt dort u.a. viele Genossenschaftswohnungen, deren größtenteils ältere Bewohner nicht auf die Barrikaden gehen wollen/können. Lärm und Gestank werden still ertragen.
Dieses "sparsame" Bauen zum krassen weiteren Nachteil der seit Jahren geplagten Anwohner ist schlicht menschenverachtend.

Kommentar Nr. 3

PGA - S-Bahn Unterquerung für Fahrradmagistrale und Shuttle zum Bhf Laim

3

Das Neubaugebiet PGA muss unbedingt verkehrsmäßig vernünftig angebunden werden. Dazu würde die Fahrradmagistrale Hbhf - Pasing beitragen, wenn ein Tunneldurchstich unter der S1/2 gebaut wird. Der Bhf Laim wäre dann kaum weiter entfernt als der Bhf Pasing.
Der Umweg von 2,5 km über Tunnel Bärmannstraße ist zu weit!
Ein kleiner Durchstich könnte auch einem Shuttle-Bus zum Bhf Laim dienen (alle S-Linien). So könnte Nordpasing, vor allem Nussel-, Fraundorfer- und Gottfried-Keller-Straße von zusätzlichem Busverkehr befreit werden.

Kommentar Nr. 4

Stärkung des Radverkehrs

4

Ich gebe Ihnen vollkommen recht- die Anbindung des Paul-Gerhardt Allee Baugebietes ist zwingend direkt nach Osten unter den Gleisen für Radfahrer und Fußgänger Richtung Laim anzulegen. Eine sehr gute Idee, die bereits auch im Konzept "Zentrale Bahnflächen" von der Stadt so formuliert und in den Plänen als "eigenständiger Fuß- und Radweg" eingezeichnet wurde! Wenn die Stadt unbedingt meint hier so verdichten zu müssen, dann muss als erstes die klimaschonende Erschließung gewährleistet werden. Dass hierzu Kosten entstehen ist selbstverständlich und wurde von der Stadt wissentlich im Konzept in Kauf genommen. Es darf nicht sein, dass nur Gewinn durch den Verkauf und die Vermarktung von Bauflächen eingefahren wird, bei den Ausgaben aber die Kosten gescheut werden. Ich darf hier auch auf die Idee der "Fahrradmagistrale Pasing HBF" verweisen, die es sich lohnt zu unterstützen.

Kommentar Nr. 5

Hinweis der Moderation

5

Liebe Teilnehmende,

die oben erwähnte Idee zur Fahrradmagistrale Pasing - Hauptbahnhof finden Sie hier:
http://muenchen-mitdenken.de/vorschlag/fahrradmagistrale-pasing-hauptbah...

Weiterhin eine spannende Diskussion wünscht
Jan Korte (Moderation)

Kommentar Nr. 6

Städtische Ziele und Pläne sind umzusetzen

6

Die Pläne aus dem Verkehrskonzept Zentrale Bahnanlagen stellen ganz wunderbar diese Rad- und Fußverbindung dar, und zwar mit direkter Führung unter den Gleisen vom PGA Gebiet -ohne 2 Km Umweg über die Bärmannstraße. Auch der S-Bahnhof ist hier noch eingezeichnet. Die Stadt muss alles dafür tun diese Ziele auch umzusetzen, vor allem im Zuge des Klimawandels und um ihre hochgesteckten Ziele der CO2 Einsparung näherzukommen. Dass hierfür Kosten entstehen ist selbstverständlich. dafür gibt es auch Einnahmen durch die neuen Wohngebiete. Ich kann nicht das eine wollen und das andere lassen. Dass sich eine S-Bahn Station "nicht lohnt" weil angeblich zu wenig Personen im Einzugsbereich wohnen, kann ich nicht nachvollziehen. Der S-Bahnhof Untermenzing hat sicherlich wesentlich weniger Anwohner im Einzugsgebiet. Außerdem darf dies im Zuge der Ölverknappung keinen Grund darstellen. Wir müssen so viele Menschen wie möglich es erleichtern kein Auto zu gebrauchen. Also ein -S-Bahnhof "Nymphenburger Park" muss her! Dann eine 10 Minuten Taktung der S 2 und viele Menschen mehr fahren mit der S-Bahn.

Kommentar Nr. 7

Nusselstrasse bzw. Paul-Gerhardt-Gebiet

7

Wir haben in dritter Generation ein Haus in der Nusselstrasse. Es wurde 1911 erworben. Damals wurde vorgesehen, dass die Chemiewerke Weyl demontiert werden. Was bekanntlich 80 Jahre später geschehen ist. 1956 wurde der "Feldweg" Nusselstrasse ausgebaut und die Anwohner mussten ihre Vorgärten opfern (gut 5m!!). Dass ein Paul-Gerhardt Tunnel kommen soll war schon immer Thema. Leider ist dieses Vorhaben nie umgesetzt worden. Was zu "Metro´s Zeiten " schon dringend Nötig gewesen wäre! Die Idee, die Nusselstrasse um eine Busspur zu verbreitern, die Anwohner wieder Grund opfern müssen ist schlichtweg nicht haltbar! Eine Einbahnregelung wie, Nusselstr. hin und Kaspar-Kerl-Str. zurück wäre doch auch ein Vorschlag. Das war ja auch schon mal eine Überlegung, darum wurde auch die Kaspar-Kerl-Str. von vornherein breiter angelegt. Seit aber ein Stradtrat dort wohnt wurde das Thema immer abgelehnt. Schade eigentlich, denn Gleichberechtigung für alle, warum auch nicht Lärm für alle. So wäre die Belastung halbiert bzw. gleichmäßig verteilt.

Kommentar Nr. 8

Kontakt zum Kommentar zuvor

8

Hallo Wastl, wäre es möglich sich mal mit der IGOM www.igomev.de in Verbindung zu setzen? Das Thema Verkehrsentlastung und bessere umweltverträgliche Anbindung des PGA zur Entlastung aller liegt der IGOM sehr am Herzen. Danke.