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Die Bewertung ist abgeschlossen. Die am besten bewerteten Ideen finden Sie unter "Beste Ideen"
Qualitätsvolle und charakteristische Stadträume
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Neubauviertel

Aus der Idee "Nockherberg" übernehme ich an dieser Stelle ganz allgemein die Idee, wie neue Wohnviertel aussehen könnten:

Ich stelle mir Häuser in unterschiedlicher Höhe vor, gerne in Gruppen ähnlicher Höhe und Gestaltung zusammengefasst, die dann aber von verschiedenen Bauträgern gestaltet werden sollten. Auch farblich kann ich mir eine größere Variationsbreite vorstellen. Die Fassaden sollten belebt sein, d.h. teilweise begrünt und baulich nicht einfach plan sondern ebenfalls durch Balkone durch Vor- und Zurücktreten rythmisiert. Die Häuser, ebenso wie die Freiräume dazwischen, sind letztendlich für den Menschen gemacht, also sollten sie auch menschengemäß sein. Der Mensch benötigt um seinen Wohnraum herum Privatsphäre, entsprechend sollten die Balkone aber auch die Gartenanteile so geschützt sein, dass sie wenig Enblick von außen gewähren. Hier kann ich mir kleine Innenhöfe mit Lauben, kleinen Plätzen und Brunnen vorstellen. Andererseits sind aber auch Räume der Begegnung, Freiräume nötig, d.h. größere zusammenhängende Plätze und Grünflächen z.B. zum Fußballspiel. Wer aber bitte soll sich auf einer geraden Wiese vor tausend Augen wohlfühlen, wie sie das Viertel zwische Hackerbrücke und Donnersberger Brücke durchzieht?
Kleine Durchgänge, Passagen oder Arkaden im Wechsel mit größeren Wegen, all das ist Leben! Warum nicht auch ein paar Gärten zur eigenen Gestaltung, Ausdruck von individualität. Im einzelnen: Bauen sie Häuser mit breiteren Treppenhäusern zur Kommunikation!

Schlagworte: Städtebau, Stadtentwicklung, Wohnen, Grünflächen
19 Teilnehmer/innen unterstützen den Vorschlag
5 Teilnehmer/innen sind neutral
1 Teilnehmer/innen lehnen den Vorschlag ab

Erklärung: Die Bewertung dient der Ermittlung der besten 10 Ideen. Weitere Infos dazu in den „Häufigen Fragen“.

Kommentar Nr. 1

Nichts als gerade Linien

1

Die gerade Linie ist gottlos, hat Hundertwasser gesagt. Was haben wir in den Münchner Neubauvierteln im Überfluss? Gerade Linien! Auch und gerade im Arnulf"park". Heimelig ist da jedenfalls nichts. Man kann Münchenfreund nur voll und ganz zustimmen.

Kommentar Nr. 2

nichts als leeres gegrantel

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@meisterradler
raten sie mal von wem folgendes zitat stammt:
"Nur der ist zur Kritik berechtigt, der eine Aufgabe besser lösen kann."

hundertwasser war auch kein architekt sondern künstler, dessen werke höchstens eine feuchte flatulenz erzeugen, ob ihrer übertriebenen dekadenz in der unsinnigen und ineffizienten formen- und farbenvielfalt, die mit rein garnichts korrespondiert, außer dem fehlentwickelten hirn seines planers.
überlassen sie den städtebau den städtebauern, die architektur den architekten oder aber setzen sie sich intensiv mit dem thema auseinander, so dass kritik über 'pfui mog i net' hinausgehen kann. gerade linien, klare kanten etc sind nicht zufällig.

Kommentar Nr. 3

Einladung zum MitDenken, MitReden und vielleicht auch MitPlanen: Nord-Ost-Forum im ÖBZ am 25. Mai

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Im vergangenen Jahr hat unser Münchner Oberbürgermeister Christian Ude ein gut 360 Hektar großes Gebiet östlich der S-Bahn-Trasse (S 8) zum "Entwicklungsgebiet" erklärt.

Aufmerksamen Leser/innen der weiter reichenden Informationen hinter dieser Grundlagen-Seite http://muenchen-mitdenken.de/informieren wird es aufgefallen sein:
Bis 2030 ist mit einem Zuzug von etwa 155.000 Menschen nach München zu rechnen, in der weiten S-Bahn-Region mit zusätzlich 150.000 Menschen. Für diese mehr als 300.000 Menschen fehlen die eigentlich notwendigen 150.000 Wohnungen derzeit auf alle Fälle.
Wo gibt es überhaupt noch freie Flächen für einen neuen großen Wohnungsbau-Kraftakt?

Auf den "weißen Flächen" am Stadtrand scheint es noch freie Bau-Plätze zu geben und derzeit wird ja auch im Münchner Westen in Freiham für 20.000 Menschen ein neuer (moderner?) Stadtteil geplant und gebaut.
Wer war da schon mal draußen und hat sich das angeschaut?
Wem gefällt das?

Die Münchner Kreisgruppe des Bund Naturschutz in Bayern e.V. stellt hierzu diese Frage:
Ois zuabaun?

Zum MitDenken bei dieser Frage gibt es jetzt einen wichtigen Termin:
Am 23. Mai soll im ÖBZ beim Nord-Ost-Forum das Thema "Wachstum, Dichte und Qualität – wie verträgt sich das?" diskutiert werden.
http://www.oebz.de/default.asp?Menue=2&Terminrubrik=10&TerminSubRubrik=1...
Diskutieren Sie bürgerschaftlich interessiert mit, denn die Münchner Zukunft braucht viele aktive MitDenker/innen.

Herbert Gerhard Schön, Johanneskirchen