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Solidarische und engagierte Stadtgesellschaft
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Nachverdichtung an schmalen Anliegerstraßen

Seit dem Ausbau der Kanalisation in den Außenbezirken und dem bundesgesetzlich verordneten Wegfall der Münchner Staffelbauordnung von 1904 findet dort zu Gunsten der Bodenspekulanten eine Nachverdichtung statt, die so gut wie keine Rücksicht auf das gewachsene Ortsbild und den Verkehr in den überwiegend schmalen Anliegerstraßen nimmt.
Nach dem Tod eines Grundstückseigentümers verkaufen die Erben das Grundstück zum höchsten erzielbaren Preis nach dem Grundsatz „nach mir die Sintflut“, so daß nach dem Abbruch des alten Gebäudes fast das ganze Grundstück einschließlich des Gartens zugebaut wird. Dieses Vorgehen entspricht zwar nicht den Vorgaben von § 34 Baugesetzbuch (BauGB); denn weder ist die neue Bebauung ähnlich wie alte, noch ist wegen der deutlichen Verkehrszunahme (eine Fahrspur stets zugeparkt!) infolge der Nachverdichtung die Erschließung jederzeit nicht gesichert. Fußgänger- und Radfahrverkehr in den schmalen Straßen mit dichter Neubau-Randbebauung sind schwierig und gefährlich. Auch werden in Stadtvierteln mit Nachverdichtung die Grundschulen nicht rasch genug erweitert. Teilweise ist die Besonnung der Nachbarhäuser nach dem Neubau von zu großen Gebäuden im Winter nicht mehr gewährleistet.
Mein Minimalvorschlag zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse in Anliegerstraßen mit nur 5 - 6 m Fahrbahnbreite für fließ. und ruh. Verkehr: Vor einem Neubau mit 4 und mehr Wohnungen hat der Privateigentümer 1,80 m für einen neuen Parkstreifen vor seinem Grundstück einzurücken.

Schlagworte: Verdichtung, Verkehrssicherheit
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Erklärung: Die Bewertung dient der Ermittlung der besten 10 Ideen. Weitere Infos dazu in den „Häufigen Fragen“.

Kommentar Nr. 1

Parkstreifen auf Kosten der Vorgärten?

1

So kann ich dem leider nicht zustimmen, obwohl ich das Problem ähnlich sehe.
Die Lösung darf aber nicht sein, dass auf Kosten des Vorgartens die Strasse erweitert wird!
Oder habe ich Sie da falsch verstanden?
In so engen Strassen dürfte einfach nicht bis auf den letzten Meter "nachverdichtet" werden!

Kommentar Nr. 2

Besserer Vorschlag wäre,

2

der neue Eigentümer dürfte nur eine Neubebauung vornehmen, die max. mehr als 20% der alten Bebauung beträgt. So könnte ein Großteil der wunderschönen, alten Gärten erhalten bleiben und das Verdichten und Zubetonieren hätte ein Ende; zumindest wäre diese Regelung gut, für bestehende, alte Wohngebiete.