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Die Bewertung ist abgeschlossen. Die am besten bewerteten Ideen finden Sie unter "Beste Ideen"
Offene und attraktive Ausstrahlung
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Müll durch Kaffee to go und fast food

Leider muss ich feststellen, dass die Mentalität jederzeit überall alles zu erhalten und zu konsumieren immer mehr zunimmt. Für den daraus entstehenden Abfall fühlen sich viele Konsumenten und Konsumentinnen nicht verantwortlich. Dass führt leider zur Vermüllung durch weggeworfenen Getränkebecher, Hüllen von Strohhalmen, Pizzaschachteln, Verpackungsmaterial von Fast-Food-Ketten und und und. Selbst wenn ein Abfallkorb vorhanden ist, liegt der Abfall auf der Straße. Spricht man eine Person wegen dieser nicht ordnungsgemäßen Entsorgung darauf an, heißt es oft: Dafür gibt es die Straßenreinigung; ich zahle ja Steuern dafür.
Neben einer verstärkten Kontrolle und Ahndung (die entsprechenden bußgeldbewehren Vorschriften gibt es schon -aber leider oft nicht genug Personal) nehmt doch bitte auch diejenigen in die Pflicht, die daran verdienen:
Die Coffeeshops, Imbissbuden usw. Sie sollen in einem weiteren Umkreis um den Laden für Abfallentsorgung und Sauberkeit sorgen.
Und vielleicht hilft eine witzige Kampange an oder mit den Müllbehältern zu mehr Nutzung?

Schlagworte: Sauberkeit/Müll
40 Teilnehmer/innen unterstützen den Vorschlag
0 Teilnehmer/innen sind neutral
4 Teilnehmer/innen lehnen den Vorschlag ab

Erklärung: Die Bewertung dient der Ermittlung der besten 10 Ideen. Weitere Infos dazu in den „Häufigen Fragen“.

Kommentar Nr. 5

Antwort der Verwaltung

5

Sehr geehrte Drachenlady,

in den letzten Jahren hat der Fast-Food-Müll immer mehr zugenommen und leider sind einige Fast-Food-Nutzer nicht bereit, ihren leeren Kaffeebecher oder Pappschachtel in einen der 2.000 Abfallbehälter auf den Verkehrsflächen zu werfen. Zusätzlich wären auch 5.000 Abfallbehälter in den Grünanlagen vorhanden, welche durch eine Vielzahl von Abfallbehältern der MVG ergänzt werden.

Eine Zusatzgebühr oder Sonderabgabe auf Fast-Food-Müll ist aus rechtlichen Gründen nicht möglich. Das Baureferat versucht deshalb bereits seit Jahren, die Bürgerinnen und Bürger durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit, z.B. mit der Kampagne „Rein und Sauber“ auf dieses Problem aufmerksam zu machen und die Eigenverantwortung zu stärken. Zusätzlich werden die Fast-Food-Läden, Supermärkte etc. bezüglich einer freiwilligen Kooperation angesprochen. Dadurch konnte erreicht werden, dass mehrere Läden das nähere Umfeld vom Müll reinigen oder eigene Abfallbehälter aufstellen.

(Ein großes Problem sind aber auch zerschlagene Glasflaschen, wodurch nicht nur andere Personen durch die Scherben gefährdet werden, sondern auch die Müllbeseitigung sehr erschwert wird.)

Mit freundlichen Grüßen,
Baureferat

Kommentar Nr. 1

Pappbecher-Müll

1

Die Cafes verlangen für to-go Produkte ohnehin den selben Preis wie bei to-stay Produkten. Allerdings greift bei to-go der verminderte MWSt Steuersatz so dass der Gewinn höher ist. Einen Teil dieses Gewinns könnte man für die Reinigung abzwacken.

Kommentar Nr. 2

Kaffeebecher

2

Mir ist auch schon oft aufgefallen daß in Grünanlagen leere Papp-kaffeebecher rumliegen, zB neben der Strasse durch das Kapuzinerhölzl.

Die Dinger gehören mit so hohen Abgaben belegt daß sich der Verkauf nicht mehr lohnt oder verboten!

Kommentar Nr. 3

Erziehung

3

Müll liegen lassen oder nicht ist Erziehungsfrage!
Ich bin eigentlich nicht gewillt, dass mein Steuergeld dafür verwendet wird, dass die Allgemeinheit den Müll von Individuen weg machen muss, nur weil die zu faul, nachlässig, gedankenlos was auch immer sind um ihren Müll einfach mit Heim zu nehmen.
(einfach mal alle öffentlichen Mülleimer abmontieren und 1 Monat nicht Müll weg räumen!)

Kommentar Nr. 4

vermüllter Hofgarten durch Coffeeshop-Becher etc.

4

Der Hofgarten bietet vor allem in der wärmeren Jahreszeit einen traurigen Anblick: vom Residenzgarten ist er zur öffentlichen Liegewiese verkommen, die Leute sitzen und liegen ungeniert in den angelegten Blumenbeeten, nicht selten wird auch noch das Fahrrad mit hineingezogen, und mitten im Beet wird munter verspeist, was die Fast-Food-Unkultur so alles bietet - die Reste türmen sich neben den Abfallkörben, die Entsorgung zahlen die Steuerbürger und den Reibach macht der Coffeeshop am Odeonsplatz .. 2 Vorschläge: ein saftiges Pfand auf die Kaffee-Pappbecher erheben und bitte wieder einen Anlagenaufseher anstellen, wie sie auch im Nymphenburger Schlosspark freundlich unterwegs sind. Jaja, natürlich ist für den Hofgarten die Schlösserverwaltung und damit die bayr. Staatsregierung zuständig - aber Interesse des Kulturerbes der bayrischen Landeshauptstadt müßte doch eine Kooperation mit der LH Mümchen möglich sein?