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Offene und attraktive Ausstrahlung
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Liege- und Spielwiesen für Hunde tabu! - Reicht die Ausschilderung?

Im renaturierten und auch ursprünglichen Teil der Parks entlang der Isar gibt es unzählige Grünflächen, auf denen Hundebesitzer ihre Vierbeiner laufen und spielen lassen können. Daneben aber auch ein paar Wiesen, die zum Spielen und Liegen gedacht sind.
Es drängt sich der Eindruck auf, dass das gern von Hundehaltern ignoriert wird, bzw. vielleicht wissen sie aber auch nicht, dass die grünen Pfosten mit dem durchgestrichenen Hund darauf bedeutet: hier keine Hunde!
Es bedarf hier wirklich mehr Aufklärung oder vielleicht doch einer deutlicheren Beschilderung?

Schlagworte: Hunde, Isar, Sicherheit, Grünflächen
12 Teilnehmer/innen unterstützen den Vorschlag
2 Teilnehmer/innen sind neutral
3 Teilnehmer/innen lehnen den Vorschlag ab

Erklärung: Die Bewertung dient der Ermittlung der besten 10 Ideen. Weitere Infos dazu in den „Häufigen Fragen“.

Kommentar Nr. 1

Ein Hundebesitzer-Spruch dazu: "Das sehen Sie doch selber, mein Hund ist gar kein Dackel."

1

Diese Antwort hörte ich vor einigen Jahren im Freigelände des Ökologischen Bildungs-Zentrums in Denning, als ich einen Hundebesitzer (mit Labrador) auf das Vorhandensein und die Bedeutung der grünen "Liegewiesen"-Poller hinwies.
Meine Ansprache an die Hundebesitzer/innen ist ja meist sehr freundlich, bei diesem Gespräch ging es dann sogar sehr lustig weiter mit der Frage:
"Was will hier die Münchner Stadtverwaltung den Menschen im Park mit einigen wenigen, erstaunlich kleinen und zumal noch grün angestrichenen Metall-Stempen eigentlich mitteilen?"

Unsere Lösungen waren:
"Bitte einfach ignorieren."
"Wir wollen keinen Ärger mit Dackelbesitzern."
"Hier keine Dackel und Fahrräder anhängen."

Am Ende dieser netten Unterhaltung hatte der Herr mit Großhund dann zwar schon verstanden, dass es in einer dicht bevölkerten Großstadt wie München mit meist überschaubar kleinen und sehr oft gut frequentierten öffentlichen Grünanlagen entsprechende Regeln der allgemeinen Rücksichtnahme braucht. Und die großflächig verstreuten Hundescheißhaufen in Wiesen- und Rasenflächen für die meisten Menschen eine große Zumutung darstellen, die von gedanken- und rücksichtslosen Hundebesitzer/innen zu verantworten sind. Aber warum signalisiert dann die Münchner Stadtverwaltung diesen Regel-Appell nicht wesentlich deutlicher, fragte mich der Herr mit Labrador.

Meine Frage an die Münchner Stadtverwaltung:
Weil die Landeshauptstadt München gerne überall nach Hundescheiße riecht?

Herbert Gerhard Schön

Kommentar Nr. 2

@ Herbert Gerhard Schön

2

Gerade in dem Fall den Sie schildern, ist das eindeutig ein Versagen des Hundebesitzers und nicht der Stadtverwaltung!
Bei dem Besitzer würde es wahrscheinlich auch nichts bringen, wenn jemand ihm jeden Tag sagt, was er zu tun und zu lassen hat. Ich finde es auch schade, dass wegen Fehler von einzelnen man auch gleich immer über Gebote und Verbote diskutieren muss.

Kommentar Nr. 3

. . . und besonders in den Profil-Rillen der Schuhsohlen klebt Hundescheiße wie Pech.

3

Werter "inkognito" - Sie sind Hundebesitzer?

Ja mei (werden Sie vielleicht sagen), beim nächsten Mal einfach besser hinschauen, wo Sie hinlaufen; der arme Hund kann ja nichts dafür, wenn manche Frauchen oder Herrchen gar so ungezogen sind.

Aber im Ernst: So ein echt schmerzhaftes Bußgeld in Höhe von 500,- Euro (+ X) für einen beliebig großen Hundescheißhaufen in der gekennzeichneten Liegewiese eines Münchner Parks und dazu dann sehr gerne noch einige schockierende Home-Storys in den Münchner Zeitungen über Bußgeld-verarmte Hundebesitzer/innen, die deshalb nur noch Billig-Hundefutter kaufen können - die Münchner Liege- und Spielwiesen wären sehr schnell Hunde- und Haufen-frei.

Als unsere Töchter noch klein waren, so um 1995 herum - wie oft habe ich da beim Schuhsohlen abkratzen geflucht und mich dann dabei auch gefragt:
Wie schmeckt eigentlich Hund?

Und ansonsten: Als bisher einmaliger Hundebesitzer eines Zwergpudels von 1974 bis 1989 habe ich mich halt gebückt, wenn das kleine Häuferl Hundescheiße an einem Platz lag, wo es absolut nicht hingehörte; irgendwas zum Einpacken hatte ich immer dabei. Das menschliche Gehirn ist im Durchnitt 1,4 kg schwer, das reicht gemeinhin für alle vernünftigen und praktischen MitDenk-Funktionen.

Für alle militanten Vegetarier und / oder Hundefreunde:
Herbert Gerhard Schön, Johanneskirchen

Kommentar Nr. 4

@ Herr Schön

4

Glauben Sie wirklich, dass ich ein Hundebesitzer bin, nur weil ich einen Hundebesitzer als Versager bezeichne und ihn dafür kritisiere, dass er offensichtlich nicht weiß wie er sich um seinen Hund kümmern muss?
Nein, ich bin kein Hundebesitzer. Aber ich vermute, dass die meisten Hundebesitzer wissen, wie Sie mit ihrem Hund umgehen müssen. Außerdem halte ich es nicht für die Aufgabe der Stadtverwaltung jeden einzelnen Hundebesitzer zu überprüfen oder zu verfolgen.
Selbst wenn wir eine Lizenz für z.B. für Hunde und Katzenbesitzer einführen, wird das Problem immer noch bestehen bleiben.
Also bitte kreativer.

Kommentar Nr. 5

Hunde stören nicht nur auf Liege- und Spielwiesen: Hunde und ihre Besitzer/innen sind anderswo auch

5

eine erhebliche Belastung für andere Menschen und für die Rest-Natur in der Stadt.

Die Nordheide (ehemals Panzerwiese genannt) am östlichen Rand vom Hasenbergl ist ein ausgewiesenes Naturschutzgebiet in FFH-Qualität = Flora-Fauna-Habitat.
Eigentlich müsste ich hier noch schreiben ". . . gewesen."

Denn zwischenzeitlich ist die offene Nordheide infolge der langjährigen "Nutzung" durch Hundebesitzer/innen mit der Scheiße ihrer Hunde derart massiv überdüngt worden, dass nun viele typische Magerrassen-Pflanzen der Heide-Landschaften im Norden Münchens zusehends verschwinden. Im Jahr 2005 war die Nordheide / Panzerwiese noch ein echtes Biotop
=> siehe Seite 71 hier http://www.ackermannbogen.de/attach/Gruenflaechen/2005%20gruenplanung_mu...
und heute fahren gewerbliche Hunde-Sitter über die Schleißheimer Straße, parken nah am Rand der Nordheide und von hier aus geht es rein in die Wiese zum Ausscheissen lassen der Hunde. Was macht die Münchner Stadtverwaltung? Nichts.

Werter "inkognito", Sie wollen von mir kreativere Vorschläge lesen?
Gerne: Leider ist innerhalb der Münchner Stadtgrenzen in der Nähe von Wohngebieten das Jagdrecht aufgehoben bzw. ausgesetzt. Aber leider habe ich eh keinen Jagdschein, . . .

Ansonsten noch zur Nordheide und anderen Stadt-Biotopen zum Nachlesen:

http://www.lbv-muenchen.de/wir-ueber-uns/NaturschutzR.02.08.pdf

http://muenchen-mitdenken.de/vorschlag/oekologische-stadtverwilderung-di...

Kommentar Nr. 6

Hinweis der Moderation

6

Hallo Herr Schön,

ob ironisch oder ernst gemeint: Äußerungen wie "Leider ist innerhalb der Münchner Stadtgrenzen in der Nähe von Wohngebieten das Jagdrecht aufgehoben bzw. ausgesetzt. Aber leider habe ich eh keinen Jagdschein, . . ." oder "Auch Hunde und ihre Besitzer/innen sind anderswo auch eine erhebliche Belastung für andere Menschen und für die Rest-Natur in der Stadt." können zu unnötigen Spannungen in der Diskussion führen. Im Sinne des fairen Dialoges versuchen Sie bitte auf solche Aussagen zu verzichten, durch die sich andere Teilnehmende oder Zugehörige einer Personengruppe angegriffen oder beleidigt fühlen könnten.

Danke und viele Grüße
Katarzyna Kowala-Stamm
Moderation

Kommentar Nr. 7

Hallo Moderation: Nachdem die Münchner Wiesen-Flächen mit HUNDESCHEISSE eh schon stark belastet sind

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und daher die Stimmung mitunter entsprechend auch sehr angespannt ist:

Sehr geehrte Frau Kowala-Stamm,

ich denke, nur mit etwas Spannung in der Diskussion zur Frage "Wem gehört das GRÜN in der Stadt?" werden die Leute erst soweit wach, dass sie sich Gedanken darüber machen, wie absurd es eigentlich ist, dass wir uns beim Spazierengehen und Flanieren auf Münchens Gehwegen und beim Hinlegen auf einem Rasenstück immer zuerst vergewissern müssen, dass die Fläche vor uns auch sicher frei von biologischen Tretminen ist: Hundescheiße gehört derzeit ganz alltäglich zum Münchner Stadtbild.

Ist das "normal" im Sinne von "völlig in Ordnung"?

Ich sage NEIN, das ist es eben nicht.

Und das betuliche Aufstellen von einigen wenigen, erstaunlich kleinen und zumal noch grün angestrichenen Metall-Stempen mit einem durchgestrichenen Dackel obendrauf reicht halt leider nicht, um den knappen Raum an Rest-GRÜN in München wirksam vor unbotmäßigen Hundebesitzer/innen und ihren kleinen bis großen Scheissern zu schützen.

Da ich jedoch im Großen und Ganzen ein Tierfreund bin und ich mich auch mit vielen Hunden gut verstehe, war der Jagdschein-Hinweis natürlich nicht ironisch gemeint: Das war schlichtweg böse von mir, einen solchen gedachten Gedanken dann auch noch so hinzuschreiben. Aber wissen Sie, wenn Sie beispielsweise beim Spazierengehen in der Fröttmaninger Heide, Nordheide oder Garchinger Heide immer wieder von Hunden gerissene junge Feldhasen sehen - da könnten Sie vielleicht auch . . . ?