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Weitsichtige und kooperative Steuerung
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Die Erhaltungssatzung gegen Luxussanierungen ist sinnfrei

Um gegen Luxussanierungen vorzugehen, hat die Stadt München in der Erhaltungssatzung festgeschrieben, wie Wohnungen saniert werden dürfen, damit es nicht zu Luxussanierungen und Gentrifizierung kommt.

Klingt gut, ist aber total nutzlos.

Warum?

Es wird festgeschrieben, dass beispielweise:

- keine Eckbadewannen eingebaut werden dürfen
- die Form/Farbe der Badewanne festgeschrieben wird (weiß & Standard)
- man eine kleine Küche und einen kleinen Nebenraum nicht zusammenlegen darf
- keinen offenen Kamin einbauen darf usw.

Es geht hier aber nicht um "Luxussanierungen", sondern um die hohen Kaufpreise - und dadurch kann man die Kaufpreise sicherlich nicht drücken.

Es ist eher ärgerlich, wenn jemand schon für eine unsanierte Wohnung in guter Lage 5-6,000 Euro pro Quadratmeter ausgeben muss - und dann am Ende bei einer Badewanne eine für 50 Euro statt für 500 Euro genommen werden muss.

Bei einer Eigennutzung ist es eh egal - und bei einer Vermietung auch. Ein Kapitalanleger z.B. möchte das Geld ja wiede reinbekommen - da ist der Kaufpreis entscheidend und entsprechend hoch ist die Miete.
D.h. als Mieter zahlt man am Ende genau soviel Miete, hat nur eine schlechtere Badewanne.

Soviel zur Erhaltungssatzung! Der einzige Weg um steigende Immobilienpreise zu stoppen, wäre es sinnvoller bei einem Eigentümerwechsel Luxussanierungen vorzuschreiben - dann lohnt sich der Wiederverkauf erst nach vielen Jahren und damit ist der Preissanstieg gebremst, da weniger schnell ge/verkauft wird

Schlagworte: Wohnen
3 Teilnehmer/innen unterstützen den Vorschlag
5 Teilnehmer/innen sind neutral
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Erklärung: Die Bewertung dient der Ermittlung der besten 10 Ideen. Weitere Infos dazu in den „Häufigen Fragen“.

Kommentar Nr. 1

Duschen braucht weniger Wasser, ist aber auch für viele Menschen luxus

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Duschen braucht weniger Wasser, ist aber auch für viele Menschen Luxus. Was tun?
Aso hilft nur eine überproportionale Abgabe bei Verkauf (qm Preis abhängig gestaffelt), damit den Wohnungsbestand bezahlbar bleibt, oder?