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Offene und attraktive Ausstrahlung
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Bitte weniger Reservierungen auf der Wiesn!

Die Stadt hat meines Wissens nach schon einmal angesprochen, dass die Wiesnzelte mehr freie Plätze ohne Reservierung vorhalten sollten. Dem wurde seitens der Wirte vor allem mit Sicherheitsbedenken entgegnet! War das wirklich der ausschlaggebende Gedanke für die Gastronomie oder sind es nicht vielmehr wirtschaftliche Interessen, da mit der Reservierung mittlerweile eine derart hohe Pflichtabnahme gerade an Mahlzeiten mit Vor- und Nachspeisen oder mit Brotzeitbrett plus einer weiteren Hauptmahlzeit verbunden ist, die kein vernünftiger Mensch mehr bewältigen kann, dass sich der Wirt über ein ordentliches Plus in der Kasse freuen kann! Ohne Zwang würde niemand all diese Nahrung bestellen, von der ein Großteil einfach in den Müll wandert! An dieser Stelle schäme ich mich wirklich für die pflichterfüllende Völlerei auf dem Oktoberfest! Natürlich wird auch ohne Maß getrunken aber es sollte immer noch der freien Entscheidung des einzelnen überlassen bleiben, wann und inwieweit er sich dem Exzess hingibt. Durch Reservierung verordnet und von der Stadt so abgesegnet, das ist in meinen Augen eine wirklich abwegige Entwicklung! Daher, bitte mehr freie Plätze! Macht die Wiesn wieder zu einem Volksfest! Das heißt wahren der Tradition, ansonsten kann man auch darauf verzichten, nur Münchner Brauern den Zugang zur Festwiese zu gewähren! Entweder Volksfest mit Tradition oder Rummelplatz ohne Tradition!

Schlagworte: Tradition
31 Teilnehmer/innen unterstützen den Vorschlag
2 Teilnehmer/innen sind neutral
7 Teilnehmer/innen lehnen den Vorschlag ab

Erklärung: Die Bewertung dient der Ermittlung der besten 10 Ideen. Weitere Infos dazu in den „Häufigen Fragen“.

Kommentar Nr. 6

Antwort der Verwaltung

6

Lieber Münchenfreund,

Ihr Wunsch ist berechtigt und zur Wiesn 2013 wird sich einiges ändern. Das Wirtschaftsreferat hat den Wiesnwirten folgende Vorschläge unterbreitet:

1. Berechnungsgrundlage für den von Reservierungen freizuhaltenden Bereich ist künftig
die Gesamtzahl aller im Festzelt genehmigten Gastplätze.

2. Von Reservierungen sind mindestens freizuhalten:
Montag bis Freitag: 25 % der Plätze
Samstag, Sonn- und Feiertag bis 15 Uhr: 50 % der Plätze
Samstag, Sonn- und Feiertag ab 15 Uhr: 35 % der Plätze

3. Die reservierungsfreien Bereiche sind blockweise freizuhalten und gut kenntlich
zu ma­chen.

Das Wirtschaftsreferat beabsichtigt, dem Münchner Stadtrat noch in diesem Jahr eine Neuregelung der Reservierungspraxis in den großen Festzelten vorzuschlagen, die sich an diesen Vorschlägen orientiert. Ohne der Entscheidung des Münchner Stadtrates vorgreifen zu wollen, kann man wohl davon ausgehen, dass zur Wiesn 2013 den Besuchern auf jeden Fall mehr nicht reservierte Plätze zur Verfügung stehen werden als dies bislang der Fall ist. Für die nicht reservierten Plätze gibt es natürlich auch weiterhin keinen Mindestumsatz pro Wiesngast.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Referat für Arbeit und Wirtschaft

Kommentar Nr. 1

Firmenveranstaltungen im grossen mass

1

gehören auf die messe München und nicht auf die Theresienwiese.

Kommentar Nr. 2

Club-Wiesn, Sicherheitsargument

2

In Ergänzung zu meinem Vorschlag oben: Wenn Reservierungen, dann ohne die oben beschriebene Pflichtabnahme von Mahlzeiten! In welchem Restaurant muss man bei Bestellung eines Tisches verpflichtend den gemischten Vorspeisenteller, plus eine von zwei Hauptspeisen, plus die Bayrischcrème abnehmen und das in einer vorgegebenen und begrenzten Zeitspanne alles vertilgen!

Das Sicherheitsargument zählt zudem nicht! Gedränge entsteht aufgrund Platzmangels, d.h., wenig frei verfügbaren Plätzen, um die sich viele schlagen. Je mehr Reservierungen, desto mehr Andrang um die übrigen Plätze! Dies ließe sich nur mit einer kompletten Reservierunmgspflicht umgehen. Dann wären wir vollends bei der Club-Wiesn! Die Club-Kultur tut dieser Stadt ohnedies nicht gut, sie grenzt aus, verstößt gegen Grundprinzipien der Menschenwürde und vor allem, sie schafft langweilige Einheitsgesellschaften! O.k., was dem privaten Betreiber lieb ist, muss und darf aber nicht ein Volksfest bestimmen!

Kommentar Nr. 3

Stadt plant Begrenzung der Reservierungen

3

Mit Freude habe ich gerade im Radio gehört, dass die Stadt München plant, die Reservierungen auf dem Oktoberfest zu begrenzen. Demnach soll es unter der Woche wohl 25% freie Plätze geben und am Wochenende 50% nicht reservierte Plätze! Ob schnell reagiert oder von langer Hand geplant, an dieser Stelle schon einmal ein Dank an die Verantwortlichen, sollte es tatsächlich zur Umsetzung dieser Pläne kommen! Ob die freien Plätze gerade unter der Woche ausreichend seien werden, wird die Praxis zeigen, aber es ist ein Schritt in die richtige Richtung! Dennoch bitte ich, hier weiter zu voten, um den Wünschen der Bürger nach freiem Zugang zum Oktoberfest Ausdruck zu verleihen und um die Pläne der Stadt Wirklichkeit werden zu lassen!
Mit herzlichem Gruß und Dank, Münchenfreund

Kommentar Nr. 4

Plan des Wirtschaftsreferats der Stadt, Kommentar

4

Laut Internet sind die im vorangehenden Kommentar von mir geschilderten Pläne der Stadt wohl so zutreffend, wobei am Wochenende abends nur noch 35% der Plätze reservierungsfrei seien sollen. Warum gerade am Wochenende, wo der größte Andrang herrscht, überhaupt Reservierungen? Unter der Woche können damit die Firmen zum Zuge kommen, aber am Wochenende...? Widersprechen nicht Reservierungen generell dem Volksfestcharakter des Oktoberfestes? Die Wirte werden dem entgegenhalten, dass Reservierungen Planungssicherheit schaffen und vor allem, dass vor dem Aufbau der Zelte schon Geld eingenommen wird, um die anfallenden Kosten tragen zu können. Bislang gibt es jedoch kaum neue Zelte, d.h., man könnte künftig Gewinne aus dem Vorjahr für den Aufbau im neuen Jahr zurücklegen. Bezüglich der Planungssicherheit muss man sich wohl kaum Sorgen machen, bei dem unveränderten Andrang auf die Wiesn über die vergangenen Jahre hinweg. Ein Wirt, der das anders sieht, fände postwendend einen Nachfolger. Das Oktoberfest ist immer noch ein Riesengeschäft, auch für die Stadt über die Gewerbesteuereinneahmen! Hier will sich niemand ins eigene Fleisch schneiden! Dennoch, die Wiesn ist und bleibt ein Volksfest, also sollte sie auch für das Volk in breitem Maße offen und frei zugänglich sein! Beschränkung der Reservierungen auf 75% der Plätze unter der Woche, so der Plan der Stadt, das halte ich immer noch für sehr viel belegten Platz! Am Wochenende plädiere ich für lediglich 25% Reservierungen!

Kommentar Nr. 5

Reservierungsquote bislang

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Frage an das Wirtschaftsreferat:

Wie hoch war eigentlich die Reservierungsquote bislang auf der Wiesn? Jeder, dem ich den Vorschlag zur Begrenzung der Reservierungen durch Ihr Referat vorlege, ist darüber erschrocken, wie viel Platz der belegte Raum immer noch einnimmt! Wie hoch muss dann die Reservierungsquote bis zum heutigen Tag gewesen sein und wie wird diese gerechtfertigt, schließlich ist das Oktoberfest ein Volksfest oder sollte es sein, auch rechtlich gesehen! Wie verkaufen Sie das den Schaustellern, welche Regeln gelten dann für diese, wenn das Oktoberfest augenscheinlich nicht mehr die Voraussetzungen für ein echtes Volksfest erfüllt! Die anderen Referate haben schon fleißig geantwortet, sicher lesen auch Sie mit! Ich würde mich über eine Antwort an dieser Stelle freuen!

Ihr "Münchenfreund"