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Die Bewertung ist abgeschlossen. Die am besten bewerteten Ideen finden Sie unter "Beste Ideen"
Weitsichtige und kooperative Steuerung
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Alternative Mobilitätskonzepte nicht nur fördern sondern auch fordern!

Die im letzten Jahr gestarteten Angebote Drive Now! und ZebraMobil wurden von der Stadt unterstützt, konzentrieren sich aber leider ausschließlich auf den für die Betreiber lukrativen Raum innerhalb des Mittleren Rings.
Mein Vorschlag wäre die Zulassung solcher Anbieter an die Bedingung zu knüpfen innerhalb einer definierten Zeitspanne das gesamte Stadtgebiet zu bedienen.
Die Wohnviertel liegen doch überwiegend außerhalb des Mittleren Rings, so daß die Nutzung als Alternative zum eigenen Auto dort aktuell leider völlig unattraktiv ist. Und das ist es doch was gefördert werden sollte, oder?

Schlagworte: Carsharing, Mobilität, Verkehr, Mobilität
33 Teilnehmer/innen unterstützen den Vorschlag
1 Teilnehmer/innen sind neutral
3 Teilnehmer/innen lehnen den Vorschlag ab

Erklärung: Die Bewertung dient der Ermittlung der besten 10 Ideen. Weitere Infos dazu in den „Häufigen Fragen“.

Kommentar Nr. 6

Antwort des Kreisverwaltungreferats

6

Hallo "fastforward",

die neuen Car Sharing Angebote befinden sich gegenwärtig in einer vierjährigen Testphase. Ihre verkehrliche Wirkung ist im Gegensatz zum klassischen Car Sharing noch nicht nicht bekannt. Sie werden deshalb vom Kreisverwaltungsreferat zunächst evaluiert. Danach wird über die weitere Unterstützung durch die Stadt entschieden. Dabei ist es durchaus denkbar, dass Empfehlungen der Stadt an die Betreiber gegeben werden, die die Nachhaltigkeit dieser Angebote verstärken sollen. Auflagen, die stark in das Geschäftsmodell der Betreiber eingreifen, sind jedoch nicht vorgesehen. Niemand kann zur Erstellung eines Angebots gezwungen werden.
Gegenwärtig ist das KVR aber zuversichtlich, dass sich diese Modelle auch aus sich heraus am Markt halten, weiter wachsen werden und sich auch in ihrem räumlichen Umgriff auf die Gebiete außerhalb des Mittleren Rings ausdehnen werden.

Mit freundlichen Grüßen,
Kreisverwaltungsreferat

Kommentar Nr. 1

Werde STATTAUTO-Mitglied, . . .

1

. . . denn bei STATTAUTO MÜNCHEN gibt es auf derzeit 95 Stationen (überwiegend im Münchner Stadtgebiet) gut verteilt etwa 360 bis 400 Kraftfahrzeuge: http://www.stattauto-muenchen.de/
Zusätzlich zu den STATTAUTO-Fahrzeugen stehen über den Buchungs-Verbund mit DB-Carsharing die Fahrzeuge der DB-Tochterfirma FLINKSTER AG zur Verfügung.

Und die Münchner Stadtverwaltung ist hinsichtlich der weiteren Standort-Entwicklungen der neuen Carsharing-Anbieter Drive Now! und ZebraMobil gewiss nicht unwillig - wenn genügend intelligente Stadtmenschen auch im Stadtrand-Bereich nach diesen Angeboten fragen, . . .

Kommentar Nr. 3

Hinweis der Moderation

3
Hinweis der Moderation

Liebe(r) Hege Wiedebusch, liebe(r) fastforward, liebe Teilnehmende,

vielen Dank für Ihre Beiträge zum Thema Car-Sharing.
Welche Anreize bräuchte es denn beispielsweise, um das Konzept Car-Sharing für die Münchnerinnen und Münchner - unabhängig vom Anbieter - noch attraktiver zu machen?

Mit besten Wünschen für einen weiterhin spannenden Dialog,
Jan Korte (Moderation)

Kommentar Nr. 2

@Hege Wiedebusch

2

Vielen Dank für Ihren Kommentar!
Leider hat Stattauto für mich zu viele Nachteile: Feste Standorte, Festlegung auf Nutzungsdauer und genaue Abhol- und Abgabezeiten, ältere und oftmals eher karg ausgestattete Fahrzeuge,... Und Flinkster bietet einfach zu wenige Fahrzeuge um attraktiv zu sein.
Vom Prinzip des Carsharing muss mich keiner mehr überzeugen, aber ich finde die Anbieter müssen in Vorleistung gehen um Kunden vom eigenen Auto "abzuwerben" - wenn die Nutzung erst ähnlich komfortabel wird erkennen vielleicht mehr Mitbürger daß Sie gar kein eigenes Fahrzeug benötigen!

Kommentar Nr. 4

@Moderation

4

Die Anbieter sind meiner Meinung nach schon auf dem richtigen Weg.
Wenn jederzeit in max. 5 Minuten Fußweg zum Standort und an den wichtigsten ÖPNV Haltestellen Fahrzeuge verfügbar sind gibt es meiner Meinung nach kaum noch Argumente für ein eigenes Auto.
Solange die Nutzung der Carsharingangebote mit irgendeiner Form von Komfortverlust verbunden ist wird es wesentlich schwieriger jemanden zum Verzicht auf den privaten PKW zu bewegen...

Kommentar Nr. 5

Höhere Dichte

5

Ich würde Car-Sharing sehr gerne nutzen allerdings geht es mir wie dem Verfasser des Vorschlags - es befinden sich keine Fahrzeuge in meiner Nähe. Das nächste Fahrzeug ist 5 Bushaltestellen (Entfernung müsste ich nachsehen) entfernt - oder ca. 1 Km und 2 U-Bahn-Stationen. Das nächste Problem sind die Parkplätze bei Angeboten wie Zebra-Mobil. Ohne feste Standplätze in verkehrsgünstiger Lage habe ich z.Bsp. nach einer halbstündigen Nutzung des Fahrzeugs 25 Minuten einen Parkplatz gesucht. Das macht die Sache sehr unattraktiv.