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München Mitdenken: Preis für Online-Partizipation 2013
Stadtbaurätin Merk nahm am 16.05.2013 den Preis auf der Messe "Effizienter Staat" entgegen. Jury-Begründung: hohe Beteiligung, positive Medienresonanz, transparente Kommunikation und gelungene online/ offline Verknüpfung.
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06. – 17. Februar 2012
Schülerworkshops

Junge Perspektiven: Jugendliche entwickeln Visionen für ihr Leben in München

Rund 70 Schülerinnen und Schüler aus vier Schulen (Mittel- und Realschule, Gymnasium, Fachschule für Bautechnik) entwickelten bereits vor Beginn der öffentlichen Diskussionen eigene Ideen für die Perspektive München. Ihre 'Leitlinien Jugendperspektiven' spiegeln ihre Wünsche, Visionen und Ideen meist zum Thema „Wohnen und Wohnumfeld“ wider. Dabei ging es den 10- bis 29-Jährigen vor allem um kind- und jugendgerechte Freiräume und eine soziale, familienfreundliche und nachhaltige Stadtgemeinschaft.

Die Erarbeitung erfolgte in vier halbtägigen Workshops durch das Büro „kommA_ Architektur kommunizieren“ in drei Schritten. Zuerst wurde die aktuelle Situation reflektiert. Wie ist ihre Wohnsituation im Moment? Wo halten sich die Jugendlichen gern auf? Womit sind sie unzufrieden und was soll in ihrem Wohnumfeld geändert werden? Im zweiten Schritt experimentierten die Schülerinnen und Schüler wie München in fünf Jahren aussehen soll. Die Ergebnisse aus den ersten zwei Schritten wurden in einem dritten Schritt in Modellen visuell festgehalten und weiterentwickelt.

Den Jüngsten fehlt es zudem an Möglichkeiten zu spielen und zu toben ohne dabei in Konflikt mit Anwohnern zu geraten. Die Altersstufen darüber gehen bei ihren Vorstellungen für ihre Zukunft genauer auf verschiedene Wohnformen ein. Von Einfamilienhäusern am Stadtrand mit autofreundlicher Anbindung an die Stadt München über flexible Wohnformen mit Begegnungsräumen bis zum exklusiven Penthaus-Wohnen ist für sie jede Wohnform vorstellbar. Doch wie auch immer: Die Infrastruktur in den Stadtteilen soll nach Meinung der Jugendlichen verbessert, das Münchner Flair erhalten und Wohnangebote für sozial schwache Familien gefördert werden. Auch das Thema Ökologie, Klimaschutz und Klimawandel spielt in den Modellen der Jugendlichen eine zentrale Rolle.